IVOM in Wien
Beratung, Indikationsstellung und Verlaufskontrolle bei intravitrealen Medikamentenbehandlungen von Netzhaut- und Makulaerkrankungen.

Wann wird eine IVOM eingesetzt?
Intravitreal verabreichte Medikamente kommen bei verschiedenen Erkrankungen der Makula und Netzhaut zum Einsatz. Ob eine IVOM sinnvoll ist, richtet sich nach Diagnose, OCT-Befund, Sehschärfe und Krankheitsverlauf.
Mögliche Einsatzgebiete
- Feuchte altersabhängige Makuladegeneration
- Makulaödem bei Gefäßerkrankungen
- Diabetisches Makulaödem
- Weitere ausgewählte Netzhauterkrankungen
Verlaufskontrolle
- Sehschärfenkontrolle
- OCT der Makula
- Beurteilung von Flüssigkeit und Aktivität
- Festlegung weiterer Kontrollen
Therapieentscheidungen basieren auf Verlauf und Befund
Bei IVOM-Behandlungen sind regelmäßige Kontrollen wichtig. Die Häufigkeit weiterer Injektionen oder Kontrollen hängt von Erkrankung, Medikament und individuellem Ansprechen ab.
Ja. Das OCT ist häufig ein zentraler Bestandteil der Beurteilung von Makulaaktivität und Flüssigkeit.
Nein. Die Indikation hängt von der genauen Diagnose und dem individuellen Befund ab.
Passende Themen
OA Dr. med. univ. Ammar Alkhalde FEBO
Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie sowie Augenchirurg. Untersuchung, Indikationsstellung und Therapieplanung erfolgen individuell im Augenzentrum Wien Nord.
Fragen zur IVOM
Was bedeutet IVOM?
IVOM steht für intravitreale operative Medikamenteneingabe, bei der Medikamente in den Glaskörperraum des Auges eingebracht werden.
Bei welchen Erkrankungen kann eine IVOM relevant sein?
Sie kann bei verschiedenen Netzhauterkrankungen eine Rolle spielen. Ob sie angezeigt ist, hängt von Diagnose, OCT-Befund und Verlauf ab.
Warum sind OCT-Kontrollen wichtig?
OCT-Aufnahmen ermöglichen eine genaue Beurteilung der Netzhautstruktur und helfen bei der Verlaufskontrolle und Therapieplanung.
IVOM: kontrollierte Medikamentengabe ins Auge
Vor und während der Injektion
Vor einer IVOM werden Diagnose, aktueller Netzhautbefund und häufig das OCT beurteilt. Die Injektion erfolgt unter sterilen Bedingungen nach lokaler Betäubung der Augenoberfläche. Welches Medikament eingesetzt wird und in welchem Intervall Kontrollen oder weitere Injektionen nötig sind, hängt von Erkrankung und Verlauf ab.
Nach der Injektion
Ein Fremdkörpergefühl oder eine kleine Bindehautblutung kann vorübergehend auftreten. Seltene, aber wichtige Komplikationen sind Infektion im Augeninneren, Entzündung, Druckanstieg, Netzhautriss oder Netzhautablösung. Zunehmende Schmerzen, starke Rötung oder deutliche Sehverschlechterung nach einer Injektion müssen sofort abgeklärt werden.
Medizinisch geprüft: OA Dr. med. univ. Ammar Alkhalde FEBO · zuletzt aktualisiert September 2026.
Fachliche Quellen: AAO EyeWiki – Intravitreal Injections · AAO EyeWiki – Post Injection Endophthalmitis · IVI-SAFE Patent / Entwicklungsarbeit von OA Dr. Ammar Alkhalde
Makula und Netzhaut abklären lassen
Augenzentrum Wien Nord · 1210 Wien · Alle Kassen und Privat

