Augenuntersuchung bei Diabetes in Wien
Diabetes kann die feinen Gefäße der Netzhaut schädigen. Eine diabetische Retinopathie verursacht im frühen Stadium häufig keine Beschwerden – deshalb sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen wichtig.
Was kontrollieren wir?
Netzhaut
Untersuchung des Augenhintergrundes auf diabetesbedingte Gefäßveränderungen, Blutungen oder andere Auffälligkeiten.
Makula
Beurteilung des zentralen Netzhautbereichs. Bei Bedarf kann eine OCT-Untersuchung zusätzliche Informationen liefern.
Gesamtbefund
Je nach Situation werden unter anderem Sehschärfe, Augeninnendruck und weitere Befunde berücksichtigt.
Wie oft zum Augenarzt?
Das Österreichische Gesundheitsportal empfiehlt bei Diabetes regelmäßige augenärztliche Kontrollen. Häufig erfolgt eine Kontrolle etwa jährlich; das individuelle Intervall hängt unter anderem vom Diabetes-Typ, der Krankheitsdauer, dem bisherigen Augenbefund und weiteren Risikofaktoren ab.
Warum auch ohne Beschwerden?
Frühe Netzhautveränderungen können bestehen, obwohl die Sehschärfe noch gut ist. Durch Kontrollen können Veränderungen früher erkannt und die weitere Betreuung rechtzeitig geplant werden.
Mögliche Warnzeichen
Eine neue Sehverschlechterung, verzerrtes Sehen, dunkle Flecken oder plötzlich auftretende starke Trübungen sollten augenärztlich abgeklärt werden. Bei plötzlich ausgeprägten Beschwerden ist eine zeitnahe beziehungsweise notfallmäßige Untersuchung erforderlich.
Quelle: Österreichisches Gesundheitsportal – Diabetische Retinopathie
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